Geschäftsinhaber Benjamin Molitor bekannt aus:

Zellenreinigung – wenn Räume nach Gefangenschaft, Unfall oder Todesfall hygienisch wiederhergestellt werden müssen

Eine Zellenreinigung stellt besondere Anforderungen an Hygiene, Sicherheit und Diskretion. Im Umfeld von Justizvollzugsanstalten oder Polizeigewahrsam sind Räume wie Hafträume, Zellen, Isolationsbereiche oder Verwahrbereiche nach Suizid, Gewalt‑ oder Krankheitsfällen häufig kontaminiert. Das Tatortreiniger‑Team bietet genau hierfür erfahrene Spezialreinigung: systematisch, rechtskonform und mit vollständiger Dokumentation. 

24/7-Notdienst: Wir sind rund um die Uhr kurzfristig einsatzbereit.: 0800 – 998 88 89

Warum Zellenreinigung eine eigene Kategorie der Reinigung ist

Die Reinigung einer Zelle unterscheidet sich deutlich von generellen Reinigungsvorgängen im Wohn‑ oder Gewerbebereich. Inhaftierungsräume beinhalten häufig extreme Verunreinigungen wie Fäkalien, Urin, Erbrochenes, Blut‑ und Gewebekontaminationen sowie Gerüche, die sich tief in Materialien und Lüftungseinrichtungen verankert haben.

Zudem wirken rechts‑ und sicherheitsrelevante Rahmenbedingungen, die die Arbeit anspruchsvoll machen, z. B. Zugang nur mit Begleitung, enge Räumlichkeiten, feste Freigabeprozesse und der Einsatz von Schutz‑ und Arbeitsschutztechnik.

Typische Einsatzfälle und Herausforderungen

Es gibt typische Situationen, in denen eine Zellenreinigung nötig ist:

  • Suizid oder Suizidversuch in der Zelle, die eine fachgerechte Spezialreinigung erforderlich machen
  • Schädlingsbefall oder intensiver Geruch nach Verwahrung

Freigabe nach polizeilichen und behördlichen Maßnahmen, z. B. nach Spurensicherung. 
In diesen Fällen reicht eine normale Reinigung nicht – es bedarf einer spezialisierten Vorgehensweise, die von Fachkräften durchgeführt wird.

Der Ablauf einer Zellenreinigung im Detail

Das Unternehmen bringt einen klaren Ablauf mit, der sich in verschiedene Phasen unterteilt:

  1. Freigabe­klärung und Zugangsabsprache mit der Anstaltsleitung oder Sicherheitsbehörde.
  2. Vor‑Ort‑Begehung und Risikobewertung: Einschätzung von Verschmutzungsgrad, Auswahl von Schutzmaßnahmen und Desinfektionsverfahren.
  3. Initiale Flächendesinfektion, oft mit Fogger‑Verfahren zur schnellen Reduktion der Keimzahl.
  4. Gründliche manuelle Reinigung & Desinfektion: Boden, Wandflächen, Sanitärzellen, Mobiliar werden behandelt; Textilien oder lose Gegenstände werden aufbereitet oder entsorgt. 
  5. Sondermaßnahmen bei Bedarf – wie Schädlingsbekämpfung, Materialaustausch, Versiegelung kontaminierter Beläge.
  6. Geruchsneutralisation mittels Ozon oder Aktivkohle/Plasma, ausschließlich in unbelegten, abgesperrten Räumen.
  7. Abschluss­desinfektion & Qualitätssicherung: Sicht‑ und Wischkontrolle, auf Wunsch mikrobiologische Abklatschtests, Dokumentation und Übergabe.

Sicherheits‑ und Hygienestandards

In einer Zelle kann die Kontamination weit über sichtbare Verschmutzung hinausgehen: Mikroorganismen, Krankheitserreger, Geruchsstoffe, Rückstände in Lüftungskanälen oder Möbeln können eine Gesundheitsgefährdung darstellen. Das Tatortreiniger‑Team arbeitet gemäß den einschlägigen Richtlinien wie den Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) und verwendet Desinfektionsmittel, die vom Robert‑Koch‑Institut gelistet sind.  Persönliche Schutzausrüstung (PSA), geschlossene Entsorgungsketten und dokumentierte Vorgehensweisen sind obligatorisch.

Hygiene, Recht & Arbeitssicherheit

Wir arbeiten nach den einschlägigen deutschen Richtlinien und anerkannten fachlichen Standards (z. B. Hygieneempfehlungen, Technische Regeln Biologische Arbeitsstoffe, Gefahrstoff- und Abfallrecht). Dazu zählen u. a.:

  • Persönliche Schutzausrüstung (PSA) nach Risikobewertung
  • Geschlossene Entsorgungskette für kontaminierte Materialien gemäß Abfallrecht
  • Sichere Verfahrenswahl (Desinfektion/Vernebelung/Ozon) entsprechend Hersteller- und Sicherheitsvorgaben
  • Sperr- und Lüftungszeiten bei Ozonanwendungen strikt eingehalten

Diskretion und operative Zusammenarbeit im Vollzugsalltag

Eine Reinigung in einer Justizvollzugsanstalt oder Polizeieinrichtung erfordert nicht nur technisches Know‑how, sondern auch operative Sensibilität. Unser Unternehmen legt deshalb Wert auf:

  • diskrete Einsatzplanung ohne unnötige Aufmerksamkeit im Stationsbetrieb,
  • Koordination mit Sicherheitspersonal bezüglich Schlüsselverwaltung, Schleusen oder Begleitung,
  • Rücksichtnahme auf Abläufe wie Hofgang oder Ruhezeiten,

traumasensible Kommunikation mit Mitarbeitenden, wenn belastende Situationen vorhanden sind. 
Dies schafft Vertrauen und stellt sicher, dass die Reinigung reibungslos in den Vollzugsbetrieb integriert wird.

Besonderheiten bei Fahrzeugen, Isolationsbereichen und Schwerlastreinigung

Nicht allein Zellen in Gebäuden stehen im Fokus – Fahrzeuge wie Transporter, Busse oder Hafträume von Justizvollzugsanstalten können ebenso betroffen sein. Hier gelten ähnliche Anforderungen: Zugang und Freigabe, Schutzmaßnahmen, Materialverträglichkeitsprüfung und Geruchsneutralisation. Die Erfahrung des Teams in solchen Sonderfällen macht den Unterschied – insbesondere dann, wenn Fahrzeuge kurzfristig wieder einsatzfähig sein müssen.

Was Auftraggeber tun sollten

Für Sie als Auftraggeber – sei es eine Anstalt, Verwaltung oder Eigentümergemeinschaft – gilt: Bestehen Sie bei jedem Dienstleister auf eine verbindliche Kostenschätzung mit Leistungsbeschreibung, fordern Sie eine Dokumentation der durchgeführten Maßnahmen, verlangen Sie Nachweise über Materialentsorgung und Freigabe.

Das Tatortreiniger‑Team liefert hierzu Protokolle, Mittelübersichten und Zertifikate – zur Aktenablage bei Behörden oder Versicherungen.  Außerdem empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme, damit Absperrung, Erstmaßnahmen und Planung möglichst schnell erfolgen und Folgeschäden minimiert werden.

Warum die Zellenreinigung mehr ist als Reinigung

Eine Zelle, die nach einem Vorfall desinfiziert und gereinigt wurde, soll wieder nutzbar und sicher sein. Das betrifft sowohl hygienische als auch psychologische Aspekte. Für das Personal, für Gefangene oder Mitarbeitende soll eine Umgebung entstehen, die keine gesundheitlichen Risiken birgt und ressourcenbezogen nutzbar bleibt. Wir sehen die Zellenreinigung als Dienstleistung mit Verantwortung – gegenüber Nutzern, Auftraggebern und dem Betrieb. So wird nicht nur ein Raum gesäubert, sondern eine sichere Rückkehr in den regulären Alltag ermöglicht.

Eine Zellenreinigung zählt zu den anspruchsvollsten Spezialreinigungen überhaupt. Sie erfordert fachlich geprüfte Verfahren, streng geregelte Abläufe, Schutz‑ und Hygienestandards sowie operative Sensibilität gegenüber dem Umfeld von Justizvollzug, Polizei und Verwaltung. Das Tatortreiniger‑Team bietet genau diese Kombination: bundesweite Erreichbarkeit rund um die Uhr, fachlich geschulte Mitarbeiter, dokumentierte Prozesse und respektvolle Umsetzung. Wenn Sie vor einer Zellenreinigung stehen – weil eine Verunreinigung vorliegt oder eine Freigabe ansteht – sind Sie gut beraten, auf geprüfte Spezialisten zu setzen.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie schnell könnt ihr kommen?

Wir sind 24/7 erreichbar und planen kurzfristig. Die tatsächliche Anfahrtszeit hängt von Standort und Sicherheitsfreigabe ab.

Ist der Einsatz von Ozon sicher?

Ja – Ozon wird nur in unbelegten Räumen eingesetzt. Nach der Einwirkzeit wird gründlich gelüftet; erst danach geben wir die Zelle frei.

Was ist das Fogger-Verfahren?

Ein Vernebelungsverfahren, bei dem ein desinfizierendes Aerosol alle Flächen und schwer zugänglichen Bereiche erreicht und die Keimzahl schnell reduziert.

Muss Inventar entfernt werden?

Nur wenn es stark kontaminiert oder nicht mehr aufbereitbar ist. Wir dokumentieren und entsorgen fachgerecht – nach vorheriger Abstimmung.

Übernehmt ihr auch Schädlingsbekämpfung?

Ja, bei Bedarf koordinieren wir zertifizierte Schädlingsbekämpfung direkt im Ablauf.

Erhalte ich eine Dokumentation?

Ja. Sie enthält Maßnahmen, Produkte, Sicherheitsvorgaben und – falls angefallen – Entsorgungsnachweise bzw. Freigabehinweise.